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P2V physische Computer virtualisieren

konvertieren von physischen PCs in eine VM

Inhalt dieses Artikels:

    P2V / P2P / V2P / V2V

    unter P2V versteht man das kopieren des Betriebsystemes eines physischen Computers (Server oder PC) auf einen virtuellen Computer;

    P2P ist das kopieren des Betriebsystemes von einer Hardware auf eine andere, und V2P ist dann natürlich das klonen einer virtuellen Maschine auf einen physischen Rechner (Server). V2V: virtuell zu virtuell.

    Alle 3 Varianten haben die selben Herausforderungen:

    - klonen des Betriebsystemes

    - anpassen der Treiber: im besonderen den Festplattenkontroller Treiber um auf die Disken zugreifen zu können: besonders Windows 2000 / Server 2003 und Windows XP waren in Bezug auf den Festplattenkontroller extrem empfindlich und haben sich oft mit einem Bluescreen: Inaccessible boot device bedankt. (Stop 0x0000007B Inaccessible_Boot_Device)

    Seit Windows Vista bzw. auch bei den meisten Linux Distributionen könnte ein einfacher Klon des Betriebsystemes theoretisch auch in einer virtuellen Umgebung starten. (natürlich trotzdem abhängig von der Hardware / Treiber, ...)

    Beim Austausch des alten PCs könnte dieser auf dem neuen Rechner betrieben werden. Die alte Hardware könnte abgebaut werden, der alte PC bei Bedarf auf der neuen Hardware gestartet werden. 

    Disk2vhd

    Das zur Sysinternals gehörende Tool Disk2vhd, kann ein laufendes System in eine virtuelle Disk schreiben.

    Die Benutzeroberfläche ist auf das Wesentliche reduziert.

    Die erstellte virtuelle Disk kann dann mit HyperV gestartet oder einfach nur gemounted werden.

    https://technet.microsoft.com/en-us/library/ee656415.aspx

    VMWare Converter

    der VMWare Converter ist nicht nur auf den Import von physischen Maschinen beschränkt (Windows und Linux), es können auch virtualle Maschinen anderen Formats nach VMWare konvertiert werden. (V2V)

    den VMWARE Converter gibt es sein Version 5 nur mehr als Standalone Version (= VCenter Converter Standalone).

    Der VCenter Converter Standalone ist also nicht mehr in Virtual Center integriert und funktioniert nur über "Hot Clone", wenn also das Betriebsystem läuft, mittels Agent. Dazu wird der VMWare Converter auf eine beliebigen Windows VM installiert (kann auch di VM sein, welche importiert werden soll). VMWare Converter kann sich dann direkt auf einen ESX oder auf das Virtual Center verbinden und mittels Agent phyische Server (PCs) in VMWare importieren.

    Version 5 des VCenter Converter Standalone unterstützt Windows ab Version 2003,

    Im Gegensatz zu Cold Clone: Bis Version 4 hat es eine VMware vCenter Converter BootCD geben: die im Paket "VMware-convertercd-4.1.1-206170.zip enthaltene "coldclone.iso" gibt es auf der VMware Seite nicht mehr direkt zum Download. die BootCD ist aber im VMWare vCenter Server 4 Update 2 enthalten, welches noch heruntergeladen werden kann.

    Cold Clone hat den Vorteil, dass das Betriebsystem und sämtliche Dienste während des Klonprozesses nicht geladen sind und etwaige Fehler durch nicht sauber entladene Prozesse verhindert werden. 

    Ultimate P2V

    Für Windows 2000 / 2003 und XP gibt es eine Skriptsammlung welche die Festplattenkontrollertreiber offline austauschen kann. z.B. mit Hilfe einer BartPE CD (Bootfähiges Windows CD-Image) können geklonte Festplatten mit Hilfe von Ultimate P2V in VMWare oder auf ausgewählter Hardware (HP Proliant) bootfähig gemacht werden

    http://www.rtfm-ed.co.uk/vmware-content/ultimate-p2v/

    Citrix XenConvert

    P2V / V2V Konvertierung von Windows Systemen. Als Ziel-Format zählen XVA (Xen), VHD und vDisk, sowie das Standardisierte OVF-Format (OVF=Appliance)

    wird der Computer in eine VHD konvertiert mountet XenConvert die .vhd Festplatte und kopiert alle Files darauf:

    Virtual Machine Converter:

    mit Virtual Machine Converter können VMWare Virtuelle Maschinen zu Microsoft Hyper V konvertiert werden. (V2V)

    Der Virtual Machine Converter kann sich auf einen ESX / VCenter Server verbinden und überträgt die VMs zu Microsoft HyperV.

    konvertiert VMWare Fesplatten Files: vmdk zum virtuellen Microsoft Festplattenformat: vhd.

    beinhaltet im Microsoft Virtual Machine Converter Solution Accelerator http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=34591

    P2V Migration for Software Assurance

    mit P2V Migration for Software Assurance und dem MDT (Microsoft Deployment Toolkit) ist es möglich einen Windows XP Rechner eine VHD (virtuelle Festplatte) zu klonen, Windows 7 auszurollen und anschließend den Windows XP Rechner als virtuelle Maschine unter Windows 7 auszuführen ...

    die Installation lädt unter anderem  Sysinternals Disk2VHD,

    Download und Details unter: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=3896

    letzte Änderung dieses Artikels: 09.03.2015 16:47



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