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PC langsam unnötige Dienste beenden

Den PC ausmisten und wieder schneller machen: Programme deinstallieren, nicht benötigte Dienste deaktivieren

Inhalt dieses Artikels:

    Je mehr Programme oder Dienste ein PC beim starten laden muss, desto länger dauert der Bootvorgang. Außderdem bremsen eine Vielzahl aktiver Hintergrunddienste den PC.

    Generell keine Software installieren wäre da eine Möglichkeit, eine andere den PC hin und wieder aufzuräumen, nicht benötigte Programme zu deinstallieren, bzw. Dienste nicht mehr laden.

    Wie das genau funktioniert, bzw. eine mögliche Vorgehensweise um einen "versauten" PC wieder schneller zu machen in aller Kürze:

     

    Autostart (Windows 10)

    In Windows 10 können Programme die bei jeder Anmeldung geladen werden einfach mittels des Reiters "Autostart" deaktiviert werden: Dazu per Rechtsklick auf die Taskleiste oder "Strg+Alt+Entf .. Task-Manager"

    auf den Reiter "Autostart"

    Zu den Programmen wird auch die Startauswirkung kategorisiert.

    msconfig

    der mit Abstand schnellste Weg um den PC zu beschleunigen ist "msconfig".

    Mit Hilfe von "msconfig" werden Programme nicht deinstalliert, sondern einfach deaktiviert, dies geht sehr schnell, außderdem können die Programme bei Bedarf jederzeit wieder aktiviert werden.

    Dienste:

    am besten "alle Microsoft-Dienste ausblenden": im Falle dass alle nicht Microsoft Dienste deaktiviert werden: würde der PC trotzdem noch starten ...

    Systemstart: (hier WIndows 7; bei Windows 8 befinden sich der Systemstart im Taskmanager)

    dann

    der nächste Reboot sollte dann schon schneller gehen, allgemein reagiert der PC in der Regel jetzt bereits wieder besser.

     siehe auch: Automatischen Start von Programmen verhindern und

    Problembehandlung Windows XP / Vista / 7

    unnötige Programme deinstallieren

    Systemsteuerung : Programme und Funktionen

     

     Wichtig: es darf unbedingt nur 1 Virenscanner installiert sein: Virenscanner können nicht miteinander.

    Internet Explorer

    Mit diversen Programmen werden auch Toolbars für den Internet Explorer / Firefox mitinstalliert, diese tragen im allgemeinen auch nicht zu einer Beschleunigung des Rechners bei:

     Toolbars tauchen entweder in den installierten Programmen auf, oder aber sie können als Add-On deaktiviert werden:

     Add-Ons:

    nicht benötigte Add-Ons im Internet Explorer sollten deaktiviert werden 

    Arbeitsspeicher

    bestimmte Programme geben den Arbeitsspeicher nicht mehr frei, dies kann sogar dazu führen, dass der Computer anfängt den Arbeitsspeicher auf die Festplatte auszulagern (HDD leuchtet dann permanent), der PC reagiert nicht mehr: mit unter kann sogar die Maus einfrieren:

    Bild: Hier funktioniert der PC noch, obwohl der Arbeitsspeicher relativ voll ist.

    Die Programme können detailiert mit dem Resourcenmonitor ausfindig gemacht werden:

    Bild: SyncToy.exe verwendet sehr viel Arbeitsspeicher: dies kann bis zum Absturz führen. (wenn sehr viele kleine Dateien in der Synchronisation sind)

    Den Rechner zusätzlich auf Spyware untersuchen:

    Abhängig davon, welcher Virenscanner verwendet wird, können wir den Computer zusätzlich mit z.B. Spybot Search & Destroy auf Spyware untersuchen lassen:

    Windows Updates installieren

    Ich würde auch empfehlen Windows Updates, wenn verfügbar zu installieren: 

    Datenträger defragmentieren:

    Da Windows 7 im Hintergrund defragmentiert, bringt dieser Punkt nur bedingten Erfolg: daher brauchen wir uns über die Fragmentierung keine Gedanken mehr machen. siehe auch HDD defragmentieren

     

    letzte Änderung dieses Artikels: 11.09.2015 12:29



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