(0)
Artikel
bewerten
(100% positiv)
(2)

HTML5 kann kein Video: die Browser können es ...

HTML5 Video Inhalte

Inhalt dieses Artikels:

    Video und HTML ist dank unzähliger Video-Formate und Codecs seit jeher ein eigenes Kapitel. So war das Abspielen von Videos in der Vergangenheit abhängig von den installierten Codecs des Endgerätes. HTML5 hätte das Problem lösen sollen, indem die Webbrowser den Codec für die Wiedergabe zur Verfügung stellen. Leider gab es bezüglich des Standardformates keine Einigkeit und die Frage über das richtige Videoformat kann immer noch nicht hundertprozentig beantwortet werden.

    Container und Codec

    Für das Abspielen von Videoinhalten wird ein Containerformat verwendet. Der Container ist für das Speichern und Übertragen der Video und Audio Codec verantwortlich. Es gibt dabei eine Vielzahl von Container und Codec-Formate. Für das Web sind aber nur eine Handvoll relevant. 

    Verschiedene Browser unterstützen dabei unterschiedliche HTML5 Video und Audio Formate, hauptsächlich aufgrund der Codec-Lizenzen.

    Die meisten Browser unterstützen dabei den H.264-Video Codec und MP3 oder AAC als Audio-Codec in einem MP4 Container. Der lizenzkostenfreie Codec VP8 und Vorbis in WebM wird von nahezu allen Browsern, mit Ausnahme des Internet Explorers und Safari, unterstützt. Für den Microsoft Edge Browser ist eine zukünftige Unterstützung geplant. Zudem gibt es bereits VP9 und VP10 als Nachfolger des VP8 Codecs, was die Verbreitung eines Standards für alle Browser nicht einfacher macht.

    Derzeit ist also H.264 (MP4) das Format, welches von den meisten Browser unterstützt wird.

    Wie löst YouTube das Problem

    Youtube löst das Problem, indem mehrere verschiedene Videoformate angeboten werden. Anfangs hat YouTube dabei auf Adobe Flash (formals Macromedia Flash) gesetzt. Da Adobe Flash von modernen Browsern meist nicht mehr unterstützt wird, bietet YouTube zusätzlich auch H.264 und WebM an. Den YouTube-Benutzern wird also die Wahl des geeigneten Video-Formates abgenommen: YouTube kümmert sich darum.

    Wer also ohne YouTube, Videos auf seiner Webseite veröffentlichen will, sollte aus jetziger Sicht H.264 verwenden. Wenn Microsoft und Safari erstmals WebM in seine Browser integriert haben, könnte auch WebM verwendet werden. Am besten wäre es, das Video in beiden Formaten zur Verfügung zu stellen.

     

    siehe auch: https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTML/Supported_media_formats

     

    Video ins richtige Format, siehe: Video zu mp4

     

    letzte Änderung dieses Artikels: 16.09.2016 19:07



    Feedback: