kindersicheres Internet über das Heimnetzwerk - DNS am Router

Kinder sollten natürlich generell nicht unbeaufsichtigt vor dem Computer geparkt werden: Um das Internet etwas kindersicherer zu machen, hab ich ein paar Tipps zusammengestellt:  

Router oder Computeranpassungen

Mit Hilfe eines anderen DNS Servers können nicht jugendfreie Inhalte automatisch umgeleitet werden.

Z.b. kann der  kostenlose Dienst (for home networks) von Open DNS alle DNS Abfragen filtern und gegebenenfalls auf eine Standardseite von OpenDNS umleiten.

FamilyShield lässt sich sehr einfach implementieren: einfach als DNS folgende 2 IP Adressen eintragen:

208.67.222.123 und 208.67.220.123 die DNS Server können auf jedem Computer oder besser auf dem Router des Heimnetzwerkes eingetragen werden:

Wer als Router-Firmware OpenWrt einsetzt, findet die Einstellung unter Netzwerk, Interfaces, LAN:

 

Alle Geräte die sich mit dem Router verbinden (z.B. per WLAN) werden dann zur Namensauflösung auf den gefilterten DNS umgeleitet, dieser entscheidet ja nach Domäne ob diese geladen werden soll, oder nicht. Wenn eine Seite mit einem nicht-jugendfreien Inhalt aufgerufen wird, kommt anstelle der Seite ein Fehler.

 

Beim Aufruf von www.playboy.de kommt mit konfiguriertem OPEN DNS beispielsweise folgende Seite:

 

Die einfachste Variante ist, wie in dem Artikel beschreiben, die beiden Family Shield DNS Adressen im Router einzutragen. Family Shield bietet einen Basisschutz, dieser kann aber nicht angepasst oder kontrolliert werden.

Wer bestimmte Kategorien oder URLs blockieren will, kann dies mit einem kostenlosen OpenDNS Account.

   

Außerdem bietet OpenDNS Statistiken über den Zugriff:

   

   

siehe: https://store.opendns.com/familyshield/setup/computer

Browseranpassungen:

Youtube - sicherer Modus

der sichere Modus blendet unangemessene Inhalte aus, bietet aber keine Garantie, dass alle Videos blockiert werden: aber besser als nichts.

 um die Einstellung für den Browser zu sperren muss man sich mit einem Google-Konto anmelden.

Die Einstellung wird pro Browser festgelegt. (also für jeden Browser einzeln: Internet Explorer / Mozilla Firefox / Google Chrome)

Google

in Google selbst können auch noch Einstellungen gesetzt werden, um die Suchergebnisse etwas sicherer zu machen: SafeSearch

Mit Hilfe eines Google Kontos kann die Einstellung fixiert werden:

dazu auf Sucheinstellungen:

 

bunte Ballons signalisieren, dass die Sperre aktiv ist:

bestimmte Internet-Seiten sperren

bestimmte Internetseiten können am Router meist durch einen Host-Eintrag umgeleitet werden, z.B. in OpenWRT: Network/Hostnames:

Um in Windows bestimmte Internetseiten zu sperren, siehe: bestimmte Internetseiten sperren: Webseiten umleiten

Wer einen eigenen DNS-Server als Werbeblocker verwenden will, sollte sich Pi-hole ansehen, siehe:  Pi-hole - Werbung im eigenen Netzwerk minimieren - Docker

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veröffentlicht am 25.12.2012 von Bernhard
geändert am 20.11.2020 von Bernhard


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Fragen / Kommentare


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✍anonym
erstellt am 19.11.2015 14:11
User: Yems 
Danke!

✍anonym
erstellt am 25.12.2012 17:12
User: iiool 
die Werbung von OpenDNS beim Aufruf einer gesperrten Webseite nervt etwas, aber daf ist der Dienst auch kostenlos.

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